Welche Bibelübersetzung empfiehlt John Piper?

Es gibt heute zwei Hauptübersetzungen, die John Piper und DG empfehlen würden: die NASB und die ESV. Beide Übersetzungen versuchen, den genauen Wortlaut der griechischen, hebräischen und aramäischen Originaltexte so gut wie möglich zu erfassen. Im Gegensatz dazu folgen viele Übersetzungen heutzutage einer "Gedanken für Gedanken" -Philosophie, die aus Gründen der Einfachheit des Textes unweigerlich ein höheres Maß an Genauigkeit und Bedeutung opfert.

Durchdachte Übersetzungen führen zwar zu einer hohen Lesbarkeit, wir sind jedoch der Ansicht, dass die Kosten, die sie für eine verringerte Genauigkeit verursachen, zu hoch sind. Viele interpretative Entscheidungen, die vom Leser getroffen werden sollten, werden stattdessen bereits vom Übersetzer für den Leser getroffen. Der Sinn des Originals wird oft weniger vollständig vermittelt, als dies bei einer wörtlichen Übersetzung der Fall wäre, und viele wichtige Nuancen und Konturen des Originals gehen verloren.

Darüber hinaus haben NASB und ESV in Verbindung mit der genaueren Einhaltung der Originale ein solides Maß an Lesbarkeit und literarischer Exzellenz erreicht. Besonders hervorzuheben ist hierbei der ESV. Es scheint die Präzision und Genauigkeit der NASB aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ein noch höheres Maß an Klarheit zu erreichen.

Weitere Ressourcen

Weitere Informationen zur Übersetzungsphilosophie des ESV finden Sie auf der Website seines Herausgebers Crossway Books

Weitere Informationen zur Übersetzungsphilosophie der NASB finden Sie auf der Website ihres Herausgebers, der Lockman Foundation

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