Warum müssen wir unser Heil erarbeiten?

Darum, mein Geliebter, wie du es immer getan hast, arbeite jetzt nicht nur in meiner Gegenwart, sondern viel mehr in meiner Abwesenheit mit Angst und Zittern an deinem eigenen Heil, denn es ist Gott, der in dir wirkt, sowohl nach dem Willen als auch nach dem Willen zu seinem Vergnügen arbeiten. (Philipper 2: 12-13)

Derselbe Mann, der die obigen Verse schrieb, schrieb auch: „Durch Gnade bist du durch den Glauben gerettet worden. . . Es ist das Geschenk Gottes, nicht das Ergebnis von Werken. “

Warum müssen wir also unser Heil erarbeiten, wenn uns Werke nicht retten?

Denn obwohl wir durch die bedingungslose Gnade Gottes2 durch die Gabe des Glaubens gerettet werden, beweisen die Werke, dass unser Glaube real ist. 3 Werke sind Wahlbeweise.

Deshalb sagt Jesus einerseits: „Niemand kann zu mir kommen, außer der Vater. . . zeichnet ihn “4 (Wahl), und andererseits sagt er:„ Wenn du mich liebst, wirst du meine Gebote halten5 (Wahlnachweis). Er verbindet beide, wenn er sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme (Wahl) und ich kenne sie und sie folgen mir“ 6 (Beweise).

Warum Gott es so angeordnet hat, ist in einigen Gleichnissen Jesu zu sehen. Er sagt, wenn das Netz des Evangeliums ins Meer der Welt geworfen wird, "sammelt es Fische aller Art" 7, einige Gerechte und einige Böse. Die sichtbare Kirche ist immer ein Mischfang oder hat immer Unkraut unter dem Weizen, 8 oder hat immer Ziegen unter den Schafen.9 Was die Auserwählten von anderen unterscheidet, ist, dass ihr von Gott gegebener Glaube durch ihre von Gott abhängigen Werke bewiesen wird.10 Glaube wirkt durch Liebe.1

Worte sind billig. Jesus sagte: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich eingehen, sondern derjenige, der den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist."

Unsere Werke sind für unser Heil nicht entscheidend. Sie sind ein Beweis für Gottes rettendes Wirken in uns. Und deshalb müssen wir „umso fleißiger sein, um [unsere] Berufung und Wahl sicherzustellen“ 13, indem wir unser eigenes Heil mit Furcht und Zittern erarbeiten.


  1. Epheser 2: 8-9 ↩

  2. Epheser 1: 4; 2: 5 ↩

  3. James 2:18 ↩

  4. Johannes 6, 44 ↩

  5. Johannes 14:15

  6. John 10:27 ↩

  7. Matthäus 13, 47 ↩

  8. Matthäus 13: 24-30 ↩

  9. Matthäus 25: 31-46 ↩

  10. James 2: 14-26 ↩

  11. Galater 5: 6 ↩

  12. Matthäus 7:21 ↩

  13. 2 Peter 1:10 ↩

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