Fünf Wahrheiten über christliches Leiden

Alle Christen leiden. Entweder du hast, du bist oder du wirst - „durch viele Trübsal müssen wir in das Reich Gottes eintreten“ (Apg. 14:22).

Diese Realität ist eine deutliche Erinnerung daran, dass wir den neuen Himmel und die neue Erde nicht erreicht haben. Das neue Jerusalem ohne Tränen und Schmerz, ohne Trauer und ohne Tod ist noch nicht angekommen (Offenbarung 21: 1, 4).

Aber nur weil wir Leiden erleben, während wir auf die Erlösung unseres Körpers warten, heißt das nicht, dass unser Leiden zufällig oder zwecklos ist. Und es bedeutet auch nicht, dass die Schrift uns nicht sagt, wie wir jetzt über unser Leiden nachdenken sollen.

Hier sind fünf wichtige biblische Wahrheiten über Leiden, die jeder Christ haben sollte:

1. Das Leiden ist vielfältig.

Leiden hat viele Gesichter. Die Bibel tüncht unser Leidenserlebnis nicht damit, dass es nur ein einziger Streifen ist. Sie erkennt vielmehr die vielfältigen Möglichkeiten, auf die Leiden über uns kommen kann. Der Apostel Paulus schrieb: „Wir sind in jeder Hinsicht bedrängt, aber nicht niedergeschlagen. ratlos, aber nicht verzweifelt; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeschlagen, aber nicht zerstört “(2. Korinther 4: 8, 9).

In diesen beiden Versen listet Paulus verschiedene Arten von Leiden auf - geistiges, körperliches, emotionales und spirituelles. Jedes davon sind verschiedene Arten, wie wir leiden können, und wenn Leiden eintritt, sind oft mehrere dieser Arten von Leiden involviert.

2. Leiden geschieht in Gemeinschaft.

Christen leiden immer noch, während wir auf die Rückkehr Jesu warten, aber keines unserer Leiden ist zufällig oder zwecklos. Twitter Tweet Facebook Auf Facebook teilen

Die Kirche soll keine locker gebundene Vereinigung von funktionierenden Lone Rangers sein. Paulus begegnet dieser Art des Denkens, wenn er schreibt: „Trage die Lasten des anderen und erfülle so das Gesetz Christi“ (Galater 6: 2).

Die Kirche soll ein Zufluchtsort für die Leidenden sein. Wenn ein Mitglied verletzt ist, wendet die Kirche die Verbände an; Wenn ein Mitglied ausfällt, ermutigt die Kirche; Wenn ein Mitglied in Not ist, kommt die Kirche mit, um zu helfen.

3. Leiden rüstet uns für den Dienst aus.

Leidenserfahrung aus erster Hand ist unerlässlich, um uns für den Dienst auszurüsten. Paulus schreibt in 2. Korinther 1: 4, dass Gott „uns in all unseren Leiden tröstet, damit wir diejenigen trösten können, die in irgendeinem Leiden sind, mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.“

Aber wie? Und was ist der Zusammenhang zwischen dem Erleben von Leiden und der Ausstattung für den Dienst? David Powlison antwortet so:

Wenn Sie Ihre eigenen feurigen Prüfungen bestanden haben und festgestellt haben, dass Gott dem, was er sagt, treu ist, haben Sie echte Hilfe zu bieten. Sie haben Erfahrung aus erster Hand mit seiner nachhaltigen Anmut und seinem zielgerichteten Design. Er hat dich durch Schmerzen gehalten; er hat dich mehr in sein Bild verwandelt. . . . Was Sie von Gott erfahren, können Sie in zunehmendem Maße an andere weitergeben. Du lernst sowohl die Zärtlichkeit als auch die Klarheit, die notwendig sind, um die tiefste Not einer anderen Person zu lindern. ( Leiden und die Souveränität Gottes, 166)

4. Leiden ist ein Schlachtfeld.

Wo immer es Leiden gibt, gibt es einen Kampf - einen Kampf um deine Seele. Das Buch Hiob zeigt uns, dass es zwei Möglichkeiten gibt, auf Leiden zu reagieren: eine, die Gott wegen des Leidens verflucht, und eine, die Gott selbst inmitten des Leidens preist (Hiob 2: 9–10).

5. Leiden bereitet uns auf mehr Ruhm vor.

Gott sagt viel über das Leiden in der Schrift, damit Sie wissen, wo Sie suchen müssen, wenn der Schmerz zu Ihnen kommt. Twitter Tweet Facebook Auf Facebook teilen

Eine der kontraproduktiven Wahrheiten über Leiden ist, dass sie Christen auf mehr Ruhm vorbereiten. Paulus schreibt in 2. Korinther 4: 17–18: „Dieses leichte momentane Leiden bereitet uns ein unvergleichliches ewiges Gewicht der Herrlichkeit vor, da wir nicht auf die Dinge schauen, die gesehen werden, sondern auf die Dinge, die unsichtbar sind. Denn die Dinge, die gesehen werden, sind vergänglich, aber die Dinge, die unsichtbar sind, sind ewig. “

Diese Verse sind wie Schleifpapier über unsere modernen Leidenseinstellungen. Wir versuchen natürlich, Leiden um jeden Preis zu vermeiden. Aber Gott bringt Leiden in unser Leben, um unserer ewigen Freude willen - ja, sogar Herrlichkeit.

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