Advent: In der Mitte stehen

Während des Advents ist es, als würden wir die Jahrtausende nachstellen, in denen Gottes Volk das Kommen von Gottes Erlösung, Jesus, erwartete und sich danach sehnte. Dann, am Ende der vier Adventswochen, ist Weihnachten eine von Herzen kommende Feier, denn dieses uralte Warten ist geschafft.

Und doch warten wir noch.

Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis jetzt unter den Schmerzen der Geburt gestöhnt hat. Und nicht nur die Schöpfung, sondern wir selbst, die die ersten Früchte des Geistes haben, stöhnen innerlich, während wir eifrig auf die Adoption als Söhne und die Erlösung unseres Körpers warten. Denn in dieser Hoffnung wurden wir gerettet. (Römer 8: 22-23)

Unsere geistige Erlösung kam mit dem Kind von Bethlehem zu uns. Aber dennoch: "Wir selbst, die wir die ersten Früchte des Geistes haben, stöhnen innerlich, während wir eifrig auf die Adoption als Söhne und die Erlösung unseres Körpers warten."

Selbst für Christen gibt es immer noch Leiden und Tragödien. Jemand, den wir lieben, stirbt. Wir können Schmerzen haben. Manchmal fällt es uns schwer, Gottes Verheißungen zu glauben. Mit anderen Worten, unsere Erlösung ist nicht vollständig. Wir warten auf die Erlösung unseres Körpers - auf das zweite Kommen Jesu, auf sein Wiederkommen.

Hier stehen wir also in der Mitte. Der Advent ist eine Zeit des Rückblicks, des Denkens, wie es gewesen sein muss, des Wartens auf das versprochene Heil Gottes, ohne zu wissen, was zu erwarten ist. Gleichzeitig ist es eine Zeit, in der wir gespannt nach vorne schauen und uns darauf vorbereiten, Jesus bei seinem zweiten Kommen zu begegnen.

(Angepasst vom Schätzen von Gott in unseren Traditionen )

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